Rabbinat

Die Jüdische Gemeinde Dortmund ist eine Einheitsgemeinde, die jüdische Mitglieder jeglicher religiöser Ausrichtung respektiert. Bei Gottesdiensten sowie bei allen Fragen in Bezug auf Anerkennung der Jüdischkeit, Kaschrut, Schabbat usw. werden die orthodoxen Gesetze befolgt. Innerhalb der Gemeinde sowie in der Tagesschule und im Kindergarten werden Kaschrutgesetze eingehalten und vom Rabbiner überwacht.

Der Gemeinderabbiner unterstützt die Gemeinde in ihrem Alltag und ihre Mitglieder in allen religiösen Fragen, von Geburt und Beschneidung über die Bar-/Bat-Mitzwa, religiöse Bildung und Trauung bis hin zu allen Fragen in Bezug auf einen möglichen Trauerfall in der Familie. Der Rabbiner steht ebenso für die seelsorgerische Betreuung im Krankheitsfall sowie in jeglicher schwieriger Lebenssituation zur Verfügung.

Kontakt:
Telefon:  (0231) 55 74 72 31
Telefax:  (0231) 55 74 72 33
E-Mail: rabbinat@jkgd.de

    bitte darum, Jiskor für meine verstorbenen Verwandten zu lesen:
    (bitte nach dem Ausfüllen auf „+“ und zum Löschen auf „-“ klicken)


    Die Spende werde ich:

    Verkauf von Chamez [PDF herunterladen]

    Verkauf von Chamez 5785 — 2025

    Eines der wichtigsten Gebote zum 8-tägigen Pessachfest ist das Essen von Mazza. Jeglicher Chamez (Gesäuertes) – ist von der Thora während der gesamten Feiertage untersagt.
    Zum Chamez gehören Produkte wie Nudeln, Vodka, Bier, Whisky und alle anderen Backwaren. Alle gesäuerten Produkte müssen aus dem Haus entfernt werden;
    Wer viel von dem Gesäuerten im Besitz hat, darf dem Rabbiner eine Vollmacht erteilen und ihn beauftragen, den gesamten Chamez zu verkaufen. Dabei muss der gesamte Chamez an einem Ort gesammelt und verschlossen oder unzugänglich gemacht werden.

    Nach Pessach werden alle Produkte vom Rabbiner wieder zurückgekauft und zum Gebrauch erlaubt.
    In diesem Jahr beginnt die Gültigkeit des genannten Verbotes am 12.04.2025 ab 10:26 Uhr und endet am 20.04.2025 um 21:30 Uhr.

    Küche
    Die Küche in unserer Gemeinde wird streng koscher geführt und steht unter ständiger Aufsicht des Gemeinderabbiners. Neben unseren regelmäßigen Mahlzeiten und Feiertagen haben Sie die Möglichkeit, für Ihre Chupa oder sonstige familiäre Feierlichkeit unseren Saal mit koscherem Menü zu buchen.
    Wenden Sie sich dazu an die Verwaltung der Jüdischen Gemeinde Dortmund, verwaltung@jkgd.de


    Koscherer Lebensmittelladen

    Sie haben die Möglichkeit, koschere Produkte aus Israel und anderen Herkunftsländern direkt im koscheren Lebensmittelladen Lechaim zu beziehen.
    Adresse:
    Prinz-Friedrich-Karl-Str. 12
    Kontakt: Mendel Ivanes
    Telefon: 0231 – 910 17 43
    Öffnungszeiten:
    Mo-Do 11:00 – 18:00, Fr 11:00 – 14:00


    Koschere Bäckerei

    Unter ständiger Aufsicht von Rabbinat Dortmund führt die Bäckerei „Schürener Backparadies“ eine Reihe von koscheren Backwaren. Falls Sie koschere Brote, Brötchen oder Torten für alle Anlässe bestellen möchten, wenden Sie sich direkt an „Schürener Backparadies“:


    Koscheres Eis

    Unter ständiger Aufsicht von Rabbinat Dortmund führt das „Cream2 Eiscafé“ koscheres Eis, natürliches Eis aus eigener Manufaktur. Alle Eissorten sind koscher, die koscheren bzw. nicht koscheren Toppings sind auf dem Koscherzeritifikat ausgewiesen.

    Kommen Sie gerne vorbei beim Cream2 Eiscafé, Kaiserstr. 21, 44135 Dortmund.


    Koscherzertifikat
    Sie möchten für Ihre Produkte ein „Koscher“-Siegel erwerben? Ihre Kunden fragen „Koscher-Zertifikate“ nach? Vielleicht ist Ihr Produkt bereits koscher – und Sie wissen es nicht? Vielleicht können Sie mit minimalen Veränderungen eine zusätzliche koschere Reihe von Ihren Produkten anbieten?Für eine ausführliche Beratung und zum Erwerb eines Kaschrutzertifikats wenden Sie sich bitte an das Rabbinat.


    KosherScan APP - kosherscan.app

    Mikwe ist das rituelle Tauchbad.

    Unter anderem ist das Eintauchen in die Mikwe in folgenden Fällen notwendig:

    • Für eine Frau vor der Chuppa und nach dem Zyklus
    • Für Männer und Frauen – als Schlussphase eines Gijurs
    • Es gibt eine Tradition, vor dem Jom Kippur in eine Mikwe zu gehen
    • Ein neu erworbenes Metall- oder Glasgeschirr wird in die Mikwe eingetaucht
    •  Usw.

    WhatsApp für verheiratete jüdische Frauen  +49 152 04685679. Bitte den Termin 2 Tage im Voraus vereinbaren.

    Für das Eintauchen des Geschirrs und bei allen anderen Fragen
    wenden Sie sich bitte an das Rabbinat – 0231 557472 31

     

    Der Begriff stammt vom hebräischen Wort „Mikwe“, was buchstäblich „Wasseransammlung“ bedeutet.

    Es gibt schriftliche Nachweise dafür, dass bereits im Jahr 1096 in Dortmund eine blühende jüdische Gemeinde mit Synagoge und eigener Mikwe existierte.

    Die moderne Gemeinde erhielt ihre Mikwe so, wie sie ist, im Jahr 2011.

    Das Judentum besagt, dass ein Mensch durch das Eintauchen in eine Mikwe seine geistliche Erbauung erlebt. Daher ist es üblich, dass ein Mensch vor dem Eintauchen in die Mikwe ein Säuberungsbad nimmt: er soll duschen, Fingernägel reinigen, Haare waschen usw. Somit geht er bereits physisch rein ins Wasser, und kommt seelisch rein heraus. Mikwe hat eine sehr große symbolische Bedeutung – sie symbolisiert eine ständige Erneuerung. Erneuerung der Beziehung zwischen Ehemann und Ehefrau, Erneuerung der Gemeinde und Erneuerung des Glaubens.

    Im Mittelalter tauchten die Menschen in die natürliche Wasserquelle ein oder bauten sich Reservoirs für Regenwasser. Die moderne Mikwe – schön und bequem – wird unter genauster Einhaltung aller Gesetze gebaut. Auch hierbei nutzt man Regen- oder Quellwasser. Sowohl die Regeln für den Bau einer Mikwe, als auch die Verhaltensregeln in der Mikwe werden von einem Gesetz streng reglementiert.

    Rabbiner Avigdor Moshe Nosikov

    wurde 1986 in Leningrad (St. Petersburg) geboren. Seit 1991 lebte er in Israel, wo er das Jerusalemer Gymnasium „Mei Boer“ besuchte. In der Zeit von 2001 bis 2004 erhielt er eine höhere religiöse Ausbildung an der Jüdischen Theologischen Akademie „Kokhav mi Jacob-Tshebin“. Nach seinem Abschluss leitete Avigdor die jüdische russischsprachige Gemeinde in der Stadt Arad und erhielt 2006 den Titel eines Rabbiners.

    Von 2010 bis 2022 war er Oberrabbiner von der Stadt und dem Landesbezirk Woronesch, wo er sich dafür einsetzte, die Voraussetzungen für das jüdische Leben in der Stadt und der Region zu schaffen.

    Seit 2011 hat Avigdor Nosikov die Russische Föderation im Europäischen Jüdischen Parlament vertreten.
    Dank der Unterstützung von Avigdor Nosikov wurde 2014 die Woronesch-Synagoge in der gleichnamigen Stadt restauriert, die ein Kulturdenkmal der Region ist. Ein Jahr später wurde ein Projekt zum Bau einer Mikwe in der Synagoge umgesetzt. Für die Umsetzung dieses Projekts erhielt Rabbi Nosikov ein Diplom der „Keren Mikvoes International Foundation“.

    Anfang 2022, kurz nach Beginn des Krieges in der Ukraine, verließ Avigdor Russland und trat als Rabbiner der Region Woronesch zurück.
    Im September 2022 zog er nach Deutschland und trat das Amt des Rabbiners in der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund an.
    Avigdor Nosikov ist verheiratet und hat drei Kinder.

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