{"id":2228,"date":"2020-11-10T15:10:29","date_gmt":"2020-11-10T14:10:29","guid":{"rendered":"https:\/\/jg-dortmund.de\/?p=2228"},"modified":"2020-11-12T23:00:32","modified_gmt":"2020-11-12T22:00:32","slug":"rede-des-rabbiners-babaev-zum-gedenken-an-die-pogromnacht-nov-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jg-dortmund.de\/ru\/rede-des-rabbiners-babaev-zum-gedenken-an-die-pogromnacht-nov-2020","title":{"rendered":"Rede des Rabbiners Babaev zum Gedenken an die Pogromnacht \u2013 Nov. 2020"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Dortmunderinnen und Dortmunder,<\/p>\n<p>wir Gedenken heute der Opfer des Pogroms von vor 82 Jahren, welches Hunderten von Juden das Leben kostete. In der Nacht vom 9. zum 10. November wurden \u00fcber 1400 Synagogen und Beth\u00e4user verbrannt, unz\u00e4hlige Gesch\u00e4fte gepl\u00fcndert, \u00fcber 400 j\u00fcdische B\u00fcrger wurden gelyncht. Nach den Angaben der Historiker dauerte das Morden bis zum 13. November an. Am 10. November wurden die rund 30000 verhafteten Juden in KZ interniert, mehrere Hundert Juden wurden Opfer der Folterungen und kehrten nie wieder heim.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/jg-dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/DSC03904-scaled.jpg\" rel=\"lightbox[2228]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-large wp-image-2229\" src=\"https:\/\/jg-dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/DSC03904-940x627.jpg\" alt=\"\" width=\"940\" height=\"627\" srcset=\"https:\/\/jg-dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/DSC03904-940x627.jpg 940w, https:\/\/jg-dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/DSC03904-620x413.jpg 620w, https:\/\/jg-dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/DSC03904-768x512.jpg 768w, https:\/\/jg-dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/DSC03904-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine Woche vor dem heutigen Gedenken, haben zwar nicht alle Juden, zumindest aber die Wiener Juden wieder \u00e4hnliche Angst versp\u00fcrt wie vor 82 Jahren, als vor der T\u00fcr der Wiener Synagoge geschossen wurde. Heute beklagen wir die Opfer aus Frankreich und Wien, die aus Hass ermordet wurden.<\/p>\n<p>Vor einem Jahr, nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle, dachte ich mir, dass jetzt alles anders sein wird, man w\u00fcrde nun aus Fehlern lernen und zumindest ich k\u00f6nnte zuversichtlich in die Zukunft blicken. Doch es kam anders, die j\u00fcdische Gemeinschaft in Deutschland ist mehr denn je besorgt. Wir sorgen uns nicht um die Zukunft, sondern um das Jetzt und Heute. Die Corona-Pandemie, die seit nun etwas \u00fcber einem halben Jahr weltweit w\u00fctet, hat gewisse Prozesse in den K\u00f6pfen einiger Menschen beschleunigt und einen bereits verdrehten Verstand mit mehr Mythen gespeist. Tausende k\u00f6nnen das Gute von dem B\u00f6sen nicht unterscheiden, Licht und Dunkelheit nicht voneinander trennen. So erheben sich diese Massen, um zu demonstrieren, um der Polizei mit Gewalt zu begegnen und sogar einen Sturm auf den Sitz des Deutschen Parlaments zu wagen. Dies hatte ich bef\u00fcrchtet und in meiner Rede am 27.02. dieses Jahres im Dortmunder Rathaus bei der Fachveranstaltung zur F\u00f6rderung der Demokratie bereits erw\u00e4hnt. Aus der Geschichte wissen wir, dass bei Pandemien gerade die Juden daf\u00fcr schuldig gemacht werden, damals im Mittelalter wurden ganze Gemeinden bestialisch ermordet oder vertrieben.<\/p>\n<p>Die antisemitischen Verschw\u00f6rungsmythen waren nie ganz weg aus den K\u00f6pfen einiger Menschen, doch seit Beginn von Corona nehmen sie neue Ausma\u00dfe an. Mit Sorge betrachte ich die Gesichter der Menschen bei den sogenannten Querdenkern, denn ich stelle fest, dass auch relativ junge Menschen sich in den Massen befinden. Glauben diese denn wirklich, was denen erz\u00e4hlt wird und falls ja, warum?<\/p>\n<p>Vielleicht aber deshalb, weil wir schweigen? Wir schweigen aus Angst, Worte oder Redewendungen zu verwenden, die einige Menschen oder Gruppen eventuell verletzen k\u00f6nnten. Alles muss politisch korrekt sein, man wei\u00df aber nicht genau wie, denn wir alle sind mit Geschichten wie \u201ePippi Langstrumpf\u201c aufgewachsen, finden aber dort W\u00f6rter, die nicht mehr politisch korrekt sind. Und was machen wir mit dem Grundgesetz?<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich bef\u00fcrworte die Entwicklung der politischen Korrektheit in der Gesellschaft, das soll aber nicht zur Folge haben, dass wir aufh\u00f6ren, das B\u00f6se und Schlechte auch als solches zu bezeichnen. Denn w\u00e4hrend wir schweigen, reden die anderen und die haben wirklich kein Problem damit, jemanden durch ihr Gerede zu verletzen. Ich w\u00fcnschte mir, dass der Satz, womit man die Kritik am Staat Israel legitimiert: \u201eDas wird man doch wohl noch sagen d\u00fcrfen.\" auch in anderen Themenkomplexen seine Anwendung f\u00e4nde. Wir Juden h\u00e4tten kein Problem mit der Kritik am Staat Israel, wenn die Kritiker mit genauso viel Elan die Politik und das Handeln anderer Staaten anprangern w\u00fcrden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir schweigen, erheben die anderen das Wort und das im Namen G\u201cttes. Die Hassprediger zeugen Menschen, die am Tod mehr Gefallen finden als am Leben und ermorden die Gesch\u00f6pfe G\u201cttes. Ein Lehrer hat sich f\u00fcr die demokratischen Werte eingesetzt, dabei wollte er mit seinen Sch\u00fclern \u00fcber die Grenzen des Sagbaren diskutieren. Einem Ruf zum Handeln ist gerade ein junger Mann gefolgt, der noch so viel h\u00e4tte lernen k\u00f6nnen in seinem Leben. Wie zum Beispiel \"Liebe deinen N\u00e4chsten wie dich selbst\" \u2013 und das in der Tat im Namen G\u201cttes.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir schweigen, erheben die anderen ihre Stimmen und speisen die Gehirne der Jugend. Wie Ursula Haverbeck, die Holocaustleugnerin, die vor ein paar Tagen aus der Haftanstalt entlassen wurde und wie es scheint, hat die Zeit in der JVA sie nicht gerade resozialisiert.<\/p>\n<p>Den millionenfachen Mord an den Juden zu verharmlosen, ist nicht weniger gef\u00e4hrlich als den Holocaust zu leugnen. Gef\u00e4hrlich ist es deshalb, weil es immer mehr Anh\u00e4nger findet, und das in jedem Milieu. Wer h\u00e4tte gedacht, dass ein Klimaschutzaktivist wie Roger Hallam, der Mitbegr\u00fcnder der Bewegung zum Klimaschutz \"Extinction Rebellion\", den Holocaust als \"fast normales Ereignis\" bezeichnen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die letzten Demos gegen die Ma\u00dfnahmen zur Corona Eind\u00e4mmung haben gerade die Holocaustrelativierer f\u00fcr sich reklamiert. So liefen tausende mit den nachempfundenen Judensternen auf der Kleidung herum, nur statt \"Jude\" stand \"umgeimpft\" darauf. Auch das f\u00e4llt unter Antisemitismus.<\/p>\n<p>Wer geglaubt hat, dass der Antisemitismus nur von \"ungebildeten Rechten\" kommt, der t\u00e4uscht sich gewaltig. Gewaltiger Antisemitismus kann auch von den gebildeten Linken kommen, wie zum Beispiel dem Historiker Achille Mbembe, der Israel beschuldigt, ein Apartheitssystem zu betreiben und die Rolle der M\u00f6rder \u00fcbernommen zu haben. Dieser Holocaustrelativierer wurde in diesem Jahr von der damaligen Intendantin der Ruhrtriennale Stefanie Carp ins Ruhrgebiet eingeladen, um das Kulturfestival zu er\u00f6ffnen. Zwei Jahre zuvor hat Frau Carp eine britische Band, die Boykott gegen Israel propagiert zum Festival eingeladen. Auf den Druck der \u00d6ffentlichkeit hin wurde die Band ausgeladen. Dabei sagte Frau Carp, dass sie noch nie von einer antisemitischen Boykottbewegung geh\u00f6rt habe und hat die Band erneut eingeladen.<\/p>\n<p>Antisemitisch kann auch eine Bildungsveranstaltung sein. So Ende letzten Jahres, organisiert vom DGB Dortmund und den Globalisierungsgegnern von Attac. Dem geladenen Redner Andreas Zumach ging es in seinem Vortrag lediglich darum, die antisemitische Boykottbewegung BDS von dem Vorwurf des Antisemitismus reinzuwaschen. Einer hatte die Idee, ein anderer hat den Redner vorgeschlagen, wiederum ein anderer hat ihn eingeladen, noch ein anderer stellt die R\u00e4umlichkeiten zur Verf\u00fcgung und am Ende trifft keinen wirklich die Schuld. Erinnert Sie das gerade auch an etwas wie mich?<\/p>\n<p>Und doch bin ich zuversichtlich. In meinen sieben Jahren als Dortmunder sehe ich, wie pr\u00e4chtig diese Stadt sich entwickelt hat. Die Stadt hat sich stets gegen Fremdenhass, Antisemitismus und Gewalt eindeutig positioniert.&nbsp; Mit dem Fr\u00fchlingsfest DortBunt wird nicht nur die Befreiung Europas vom Faschismus gew\u00fcrdigt, sondern wird auch f\u00fcr Toleranz und Weltoffenheit geworben.<\/p>\n<p>Seit zwei Jahren ist das Netzwerk zur Bek\u00e4mpfung von Antisemitismus ein wichtiger Bestandteil Dortmunds, dem viele Partner angeh\u00f6ren. Die im M\u00e4rz 2019 unterzeichnete Grundsatzerkl\u00e4rung gegen Antisemitismus war ein bedeutender Arbeitsschritt des Netzwerkes. Mit diesem Vorsto\u00df setzte die Stadt ein bedeutendes Signal.<\/p>\n<p>In diesem Jahr hat der Rat der Stadt der Wiederer\u00f6ffnung einer j\u00fcdischen Schule in Dortmund zugestimmt. Die Dortmunder j\u00fcdische Schule war die letzte j\u00fcdische Institution in Dortmund, die im Herbst 1942 geschlossen wurde. Die letzten 70 Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen wurden gemeinsam mit ihren Lehrern ins Ghetto Riga deportiert und von dort in die Todeslager geschickt. Keines dieser Kinder hat den Holocaust \u00fcberlebt.<\/p>\n<p>Ich bin mir sicher, dass diese und auch andere wichtige Impulse der Stadt dazu massiv beigetragen haben, wie die Wahlen im letzten September ausgefallen sind.<\/p>\n<p>Es lohnt sich, die Stimme zu erheben und sich eindeutig zu positionieren, Antisemitismus, ganz gleich aus welcher Ecke, nicht zu dulden und zu bek\u00e4mpfen, denn es ist nicht nur eine Bedrohung f\u00fcr die Juden, sondern f\u00fcr alle.<\/p>\n<p>Nach nun etwas mehr als sieben Jahren in Dortmund, gehe ich mit meiner Familie zur\u00fcck nach Israel. In ein Gebiet, welches heute Geschichte schreibt. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain haben im September dieses Jahres einen Friedensvertrag mit Israel unterzeichnet. Weitere Staaten sollen bald diesem Beispiel folgen. Was unm\u00f6glich erschien, ist jetzt Tatsache. Auch das macht mich zuversichtlich, wenn mehr und mehr sich f\u00fcr ein friedliches Miteinander entscheiden, dann profitieren alle davon.<\/p>\n<p>Das Jahr 2021 ist ein Jubil\u00e4umsjahr f\u00fcr die Juden und die Bundesrepublik. Es sind bundesweit Feierlichkeiten und Events anl\u00e4sslich der \u201e1700 Jahre j\u00fcdisches Leben in Deutschland\u201c geplant, um die Bedeutung der j\u00fcdischen Kultur und Geschichte f\u00fcr Deutschland wachzuhalten. Nach diesen 1700 Jahren hierzulande, m\u00f6chten wir uns hier auch zuhause f\u00fchlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Dortmunderinnen und Dortmunder, wir Gedenken heute der Opfer des Pogroms von vor 82 Jahren, welches Hunderten von Juden das Leben kostete. In der Nacht vom 9. zum 10. 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